Die Entstehung und Geschichte der Laienspielgruppe Ingeleben

Was macht man in einem kleinen Dorf an langen Winterabenden? Man gründet eine Laienspielgruppe. So dachte bestimmt auch Irmgard Grunow, die von Berlin nach Ingeleben gezogen kam. So bildete sich 1981 eine kleine, aber spielfreudige Truppe.

1981

von links : Helene Knackstedt, Irmgard Kiehne, Christiane Tschacksch, Irmgard Grunow, Eva Geffers, Lydia Kostelnik, Margarete Düe, Liesbeth Meier, Herbert Langer und Hermann Meier

Zu vielen Anlässen des Dorfes (Weihnachtsfeiern usw.) probten wir verschiedene Sketche wie z.B. „Die Raumpflegerin“ mit Irmgard Kiene und Helene Knackstedt, oder „Morgengrüße“ mit Marianne Eggers und Liesbeth Meier.

Irmgard Kiehne

1982

Nach Auftritten in Ingeleben erhielt die Gruppe nun auch Einladungen in andere Dörfer. Wir fuhren nach Jerxheim, Hoiersdorf, Twieflingen usw.

Am 24.04.1982 fand im Dorfgemeinschaftshaus in Ingeleben ein Theaternachmittag mit allen bisherigen Sketchen statt. Da wir für das Possenspiel „ Frl. Meier, ich muss mal raus“ nicht genug männliche Darsteller hatten, spielten kurzerhand vier Damen die Lausbuben in Lederhosen. Die Lausbuben wurden verkörpert von Christiane Tschacksch, Lydia Kostelnik, Marianne Eggers und Liesbeth Meier. Die Lehrerin wurde dargestellt von Irmgard Grunow, als Hausmeister trat Herbert Langer auf und der Schulrat war Helmut Kostelnik.

1983a

von links : Irmgard Grunow, Christiane Tschacksch, Lydia Kostelnik, Herbert Langer, Marianne Eggers und Liesbeth Meier

Im Jahre 1983 spielten wir zum ersten Mal auf einer „ Großen Bühne“ und zwar im Brunnentheater in Helmstedt, im Rahmen einer Amateur-Theaterwoche.

Im Jahr 1984 hatten wir viele kleine Auftritte im ganzen Landkreis Helmstedt.

1984

von links: Lydia Kostelnik, Helmut Kostelnik, Egon Giezel, Christoph Maushake und Christiane Tschacksch.

Das Jahr 1985 brachte den Ingeleber Laienspielern den „großen“ Durchbruch, den nun spielten sie zum ersten Mal ein Hauptstück und das in selbsterstellter Kulisse.

1985

von links: Liesbeth Meier, Christoph Maushake, Egon Giezel, Maria Giezel, Margarete Düe, Irmgard Grunow, Christiane Tschacksch, Marianne Eggers, Helmut Kostelnik, Lydia Kostelnik und Egon Wenzel

Am 11. Mai 1985 wurde im Brunnentheater in Helmstedt das Lustspiel „Ein harmonisches Haus“ und später im Deutschen Haus in Schöningen aufgeführt. Die Mitgliederzahlen stiegen von Jahr zu Jahr an. So konnten wir uns 1986 zur 900 Jahrfeier von Ingeleben mit einem Festwagen am Umzug beteiligen, auf dem Mark-Henry Spindler im Braunbärenkostüm der Sonne trotzte.

1986a

von links: Bär: Mark-Henry Spindler, Egon Giezel, Christoph Maushake, Inga Spindler, Martina Kostelnik, Hannelore Bühl

Am 10. Mai 1986 wurde das Lustspiel „ Mein Mann, der fährt zur See“ von Wilfried Wroost zur Aufführung gebracht. Die Spieler waren: Hannelore Bühl, Egon Wenzel, Christiane Tschacksch, Christoph Maushake, Liesbeth Meier, Manfred Spindler, Marianne Eggers, Egon Giezel, Paul Gottwald und Alfred Gröbke. Da das Kulturzentrum in Ingeleben, was für große Veranstaltungen ausgelegt ist, leider keine Bühne aufweist, wurden wieder kleine Sketche geprobt. Das ging von 1986-1991

1986 nr1

von links: Irmgard Grunow, Margarete Düe, Egon Wenzel, Hannelore Bühl, Christoph Maushake, Christiane Tschacksch, Manfred Spindler, Paul Gottwald, Alfred Gröbke, Lydia Kostelnik, sitzend: Ute Spindler, Maria Giezel, Egon Giezel, Marianne Eggers und Liesbeth Meier

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